Das sind wir ...
Ute Neubert, 49 Jahre alt, Ruhrgebiet
ute.maltakatzen@t-online.de
Wir, meine Tochter und ich, wohnen zur Zeit mit 6 Katzen zusammen.
5 sind davon aus dem Tierschutz - Daisy, an Diabetes mellitus erkrankt - aus dem örtlichen Tierheim.
Die Krankheit war vermutlich der Abgabegrund und sie war damals bereits 10 Jahre alt, das erschwerte zusätzlich die Vermittlungschancen.
Daisys Geschichte kann man unter www.persercats.de nachlesen.
Pepa stammte aus einer Tötungsanstalt in Bilbao/Spanien.
Als sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte ist sie in der Tötung abgegeben worden.
Durch Milbenbefall ist sie taub und der Gleichgewichtssinn ist etwas gestört, den Kopf hält sie immer leicht schief.
Durch Pepa habe ich mich intensiv mit dem Thema Auslandstierschutz befasst und sehr oft heulend vor dem PC gesessen.
Nachtrag: Pepa ist leider im November 2010 über die Regenbogenbrücke gegangen. :(
Ich vermisse dich, mein kleiner frecher Schatz.
Tiere haben in südlichen Ländern keine Lobby, sie sind Wegwerfprodukte und wir werden alles in unserer Macht
stehende tun um diesen Miezen zu helfen.
Alt, krank, behindert. Diese Tiere haben es hier schon schwer, im Ausland haben sie keine Chance auf ein katzenwürdiges Leben.
Ich werde für diese Katzen kämpfen, kämpfen Sie mit uns durch Ihre Unterstützung.
Christel Mauritz, 62, Ostwestfalen
christel.maltakatzen@yahoo.de
Tiere haben schon immer zu meinem Leben gehört. Ihnen auf dem Bauernhof meiner Eltern mit liebevoller Fürsorge zu begegnen,
war mir in meiner Kindheit und Jugend selbstverständlich.
Den Sinn ihres Daseins als Nutztiere anzuzweifeln, wäre mir allerdings nie in den Sinn gekommen.
Wann sich diese Einstellung änderte, wann ich anfing, Tiere als Mitgeschöpfe wahrzunehmen, kann ich im Nachhinein nicht sagen.
Hätte ich noch Zweifel gehabt, dass sie empfindsame, beseelte Wesen sind, wären diese spätestens im Zusammenleben mit meinen eigenen Haustieren ausgeräumt worden.
So zeigen mir unsere zahlreichen bei uns wohnenden Katzen in ihrem sozialen Verhalten untereinander und uns gegenüber jeden Tag aufs Neue,
dass wir Menschen uns den Tieren oft zu Unrecht überlegen fühlen.
Für viele sind Tiere nicht mehr als eine Sache, über die man beliebig verfügen kann.
Der Weg zur Vernachlässigung und Quälerei ist dann nicht mehr gar so weit.
Glücklicherweise hat der Tierschutzgedanke in Deutschland immer mehr Verbreitung gefunden, sodass schlimme Missstände
im Gegensatz zu südlichen Ländern immer seltener geworden sind.
Dort gibt es nur wenige Tierschutzvereine und engagierte Privatpersonen, die mit großem persönlichen Einsatz versuchen, das Leid der Tiere zu lindern.
"Es gibt doch auch in Deutschland genügend Katzen in Tierheimen, für die man sich einsetzen kann. Warum müssen es die Katzen in Malta sein?",
werde ich manchmal gefragt. Für mich hat beides seine Berechtigung und ich persönlich beschränke meine Hilfe auch keineswegs auf die Maltakatzen.
Auch im deutschen Tierschutz fehlt es an Geld, um die Lebensbedingungen der betreuten Tiere verbessern zu können.
Für die Katzen auf Malta allerdings handelt es sich nicht um eine Frage der Lebensqualität. Ihnen geht es ums nackte Überleben.
Ich bitte Sie, mit einer Spende die Arbeit der Tierschützer vor Ort zu unterstützen.
Mit Ihrem Beitrag zu Fütterungsaktionen und Kastrationen helfen auch Sie, das Elend der Maltakatzen zu lindern.
Liane Fischer, Nordrhein-Westfalen
Meine Katzenliebe begann, wie bei Vielen, mit einer zugelaufenen Katze:
Mäuschen,
alt, schwarz, klapperdürr, stand sie eines Tages im Garten.
Das ist ca. 20 Jahre her, aber dieses Kätzchen werde ich nie vergessen.
Meine Erziehung gebot mir damals, niemals eine Katze im Haus haben zu wollen.
Aber sehr schnell lernte ich, anders zu denken.
Mäuschen brachte mir bei, daß Katzen ganz anders sind, als man mir erzählt hatte.
Im Laufe der Jahre kamen ganz viele Katzen dazu. Einige sind heute noch da, Andere haben mich schon wieder verlassen oder verlassen müssen.
Heute ist es so, daß bei mir 45 Katzen im und ums Haus herum leben.
Es ist nicht immer einfach, aber immer schön.
Viele Katzen bedeuten ganz viel Glück.