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Das sind wir

Die Maltakatzen in Not sind eine Privatinitiative und kein eingetragener Verein.



Maria Kündiger, 53 Jahre alt, Sachsen
maria.maltakatzen@freenet.de

Ich habe das große Glück mit 2 Katzen und 5 Katern zusammen wohnen zu dürfen.
Alle sind Notfalltiere, die heute nicht mehr leben würden. Sie zeigen mir ihre Dankbarkeit täglich.
Jedes der Tierchen hat seine Macken, Extrawünsche - aber gerade deshalb mag ich sie so.
Einige haben keine Zähnchen mehr, ein halbes abgeschnittenes Ohr und andere sind krank.
Für mich sind aber meine Miezen die schönsten der ganzen Welt.
Unsere Wohnung ist auch nie frei von Katzenhaaren, doch damit kann ich leben.
Auch meine Allergie bekomme ich mit einer verständnisvollen Hals-Nasen-Ohren Ärztin gut in den Griff.

Durch eine Urlaubsreise nach Malta habe ich von den schlimmen Zuständen, unter denen die Katzen dort leben, erfahren.
Das Leid, das ich damals gesehen habe, hat mich nie wieder losgelassen.
Auch deshalb stammen 6 meiner Miezen aus Malta.
Gerade weil es Straßenkatzen in südlichen Ländern nicht so gut geht, wie unseren Tieren, muss man helfen.
Jede Kastration hilft späteres Leid der Katzenbabys zu verhindern, jede Dose Futter bedeutet Überleben für einen Tag und jede
medizinische Behandlung verhilft zu einem schmerzfreien Leben.
Meine Maltamiezen erinnern mich jeden Tag daran, ich soll ihren Freunden helfen, die nicht das Glück haben
in einem liebevollen Zuhause leben zu dürfen.

Deshalb gebe ich nie auf!



Ute Neubert, 45 Jahre alt, Ruhrgebiet
ute.maltakatzen@freenet.de

Wir, meine Tochter und ich, wohnen mit 4 Katzen zusammen.
2 sind davon aus dem Tierschutz - Daisy, an Diabetes mellitus erkrankt - aus dem örtlichen Tierheim.
Die Krankheit war vermutlich der Abgabegrund und sie ist bereits 10 Jahre alt, das erschwert zusätzlich die Vermittlungschancen.
Daisys Geschichte kann man unter www.persercats.de nachlesen.
Pepa stammt aus einer Tötungsanstalt in Bilbao/Spanien.
Als sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte ist sie in der Tötung abgegeben worden.
Durch Milbenbefall ist sie taub und der Gleichgewichtssinn ist etwas gestört, den Kopf hält sie immer leicht schief.

Durch Pepa habe ich mich intensiv mit dem Thema Auslandstierschutz befasst und sehr oft heulend vor dem PC gesessen.
Tiere haben in südlichen Ländern keine Lobby, sie sind Wegwerfprodukte und wir werden alles in unserer Macht
stehende tun um diesen Miezen zu helfen.
Alt, krank, behindert. Diese Tiere haben es hier schon schwer, im Ausland haben sie keine Chance auf ein katzenwürdiges Leben.

Ich werde für diese Katzen kämpfen, kämpfen Sie mit uns durch Ihre Unterstützung.



Christel Mauritz, 57, verh., Nordrhein-Westfalen

christel.maltakatzen@freenet.de

Tiere haben schon immer zu meinem Leben gehört. Ihnen auf dem Bauernhof meiner Eltern mit liebevoller Fürsorge zu begegnen,
war mir in meiner Kindheit und Jugend selbstverständlich.
Den Sinn ihres Daseins als Nutztiere anzuzweifeln, wäre mir allerdings nie in den Sinn gekommen.
Wann sich diese Einstellung änderte, wann ich anfing, Tiere als Mitgeschöpfe wahrzunehmen, kann ich im Nachhinein nicht sagen.
Hätte ich noch Zweifel gehabt, dass sie empfindsame, beseelte Wesen sind, wären diese spätestens im Zusammenleben mit meinen eigenen Haustieren ausgeräumt worden.
So zeigen mir unsere zurzeit fünf bei uns wohnenden Katzen in ihrem sozialen Verhalten untereinander und uns gegenüber jeden Tag aufs Neue,
dass wir Menschen uns den Tieren oft zu Unrecht überlegen fühlen.
Für viele sind Tiere nicht mehr als eine Sache, über die man beliebig verfügen kann.
Der Weg zur Vernachlässigung und Quälerei ist dann nicht mehr gar so weit.
Glücklicherweise hat der Tierschutzgedanke in Deutschland immer mehr Verbreitung gefunden, sodass schlimme Missstände im Gegensatz zu südlichen Ländern immer seltener geworden sind.
Dort gibt es nur wenige engagierte Privatpersonen, die mit großem persönlichen Einsatz versuchen, das Leid der Tiere zu lindern.

"Es gibt doch auch in Deutschland genügend Katzen in Tierheimen, für die man sich einsetzen kann. Warum müssen es die Katzen in Malta sein?",
werde ich manchmal gefragt. Für mich hat beides seine Berechtigung.
Auch im deutschen Tierschutz fehlt es an Geld, um die Lebensbedingungen der betreuten Tiere verbessern zu können.
Für die Katzen auf Malta allerdings handelt es sich nicht um eine Frage der Lebensqualität. Ihnen geht es ums nackte Überleben.

Ich bitte Sie, mit einer Spende die Arbeit der privaten Tierschützer vor Ort zu unterstützen.
Mit Ihrem Beitrag zu Fütterungsaktionen und Kastrationen helfen auch Sie, das Elend der Maltakatzen zu lindern.